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Begriffserklärungen:
Naturreine ätherische Öle: Naturreine ätherische Öle sind Natur pur. Der Name 'naturrein' ist gesetzlich definiert, das heißt, dass Sie sich 100 % ig darauf verlassen können, dass die Öle frei von jeglichen Zusätzen, sei es Konservierungsmittel oder synthetische Zusatzstoffe, sind. Naturreine Öle können für Anwendungen in der Aromatherapie nach Anleitung eines Heilpraktikers oder Aromatherapeuten oder nach Angaben der einschlägigen Literatur verwendet werden, außerdem sind sie in Verbindung mit Basisölen hervorragend als Massageöle geeignet. Hierbei ist immer auf die richtige Dosierung zu achten, falsche Dosierung kann erheblichen Schaden an der Gesundheit verursachen, besonders bei innerlicher Anwendung. Alle Öle, die von uns als naturreine ätherische Öle bezeichnet werden, unterliegen strengsten Qualitätskontrollen: 1. Organoleptische Prüfung für Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. 2. Prüfung der physikalischen Kenndaten wie Dichte, Brechungsindex, Polarisation, Löslichkeit usw. 3. Gaschromatographische Prüfung auf Wirk- und Inhaltsstoffe 4. Stichprobenweise Prüfung auf Schadstofffreiheit (Schwermetalle, Lösungsmittelrückstände) 5. Zusätzliche Untersuchung auf Natürlichkeit nach der chiralen oder Isotopenbestimmungsmethode bei geeigneten Ölen. Die Öle müssen nach den Vorschriften moderner EWG-Gesetze wegen möglicher Gesundheitsschäden genau gekennzeichnet werden, deshalb sind auf den Etiketten entsprechend den gesetzlichen Vorschriften die Warnhinweise für "reizend", "gesundheitsschädlich" oder "giftig" aufgedruckt. Dies sagt nicht aus, dass Sie bei sachgerechter Anwendung mit gesundheitlichen Schäden rechnen müssen, sondern nur bei unsachgerechter Dosierung: 'Nichts ist Gift, alles ist Gift.' Sie sollten bei Anwendungen immer wissen, was Sie tun. Natürlich können Kinder dies noch nicht entscheiden und deswegen sollten alle Öle so sicher verwahrt werden, dass sie für Kinder unerreichbar sind. Auch wenn Sie die ätherischen Öle nicht für Anwendungen in der Aromatherapie verwenden, so können sie die Öle natürlich auch für alle anderen Möglichkeiten von Aromaölen als Hochwertigstes aller Ölsorten verwenden
Absolue: Absolue sind reine Blütenöle der Pflanzen, welche durch Wasserdampfdestillation in einem begrenzten Temperaturbereich nur bestimmte Duftstoffe einer Pflanze gewollt beinhalten. Dadurch wird das ätherische Öl preisgünstiger und ist für Duftzwecke besser geeignet, weil es nur bestimmte Duftstoffe enthält. Für die Anwendung in der Aromatherapie ist ein Absolue dafür minderwertiger als das ätherische Öl, weil es eben nicht die gesamte Palette der Inhaltsstoffe enthält, was in der Aromatherapie meistens wünschenswert ist. Manche Pflanzen eignen sich wiederum nur zur Gewinnung von Absolues, weil die Gewinnung ätherischen Öls zu wachsartigen Ergebnissen führen würde, was wiederum ein Herauslösen der Wirkstoffe erforderlich machen würde und damit als Endergebnis zu einer Tinktur führen würde. Basis-/Heilöle Basisöle oder Heilöle, auch Trägeröle sind naturreine fette Öle, die in der Regel kaum oder nur schwach riechen. Sie werden vorwiegend durch Pressung aus der Pflanze oder Mazeration gewonnen. Fette Öle enthalten einen sehr hohen Anteil an Vitaminen. Man verwendet die Öle als Nahrungsmittelergänzung, soweit sie geschmacklos sind oder als Trägeröle für naturreine ätherische Öle, damit diese nicht pur verwendet werden müssen oder als kosmetisches Mittel. In der Naturheilkunde sind bei vielen der Öle hervorragende Wirkungen bei Bekämpfung von Krankheiten oder Linderung von Leiden bekannt. Die Qualität unserer Basisöle ist derart rein, dass sie in der Aromatherapie eingesetzt werden können und sind auch für die innerliche Einnahme geeignet. Sie sind frei von chemischen Beimengungen oder Konservierungsstoffen. Basisöle werden bei uns so eingekauft, dass Sie bei Lieferung immer von einem frischen Öl ausgehen können welches nach dem Öffnen der Flasche immer noch mindestens 12 Monate haltbar ist. Über die Verwendung von Basisölen kann man sich in der umfangreichen Literatur informieren. Die meisten Öle wie Aloe Vera, Jojoba, Mandel- und Traubenkernöl sind im Volksmund schon derart bekannt, dass ein Hinweis darauf gar nicht erforderlich ist. In der Volksmedizin sind Schwarzkümmelöl und Johanniskraut sehr geläufige Begriffe.
Natürliche/Naturidentische Öle Natürliche/Naturidentische ätherische Öle sind Aromaöle, welche entweder aus natürlichen Stoffen bestehen oder aus naturidentischen Stoffen oder aus einer Mischung von beiden, d.h., dass in jedem Fall auch synthetisch erzeugte Stoffe enthalten sein können, die eine innerliche Anwendung in jedem Fall verbieten. Die ätherischen Öle einer Pflanze lassen sich in viele chemische Einzelteile zerlegen. Das Öl einer pflanze kann aus Hunderten von Stoffen bestehen, von denen jedoch eine oder mehrere wenige Stoffe den charakteristischen Duft des Öls ausmachen. In der Aromatherapie haben nur die naturreinen Öle der Pflanze eine Bedeutung, weil nur das Zusammenwirken dieser vielen Einzelkomponenten bei Anwendungen das gewünschte Ergebnis bewirkt. Das Gewinnen der ätherischen Öle aus den Pflanzen ist mehr oder weniger ergiebig. Bei manchen Pflanzen ist die Ausbeute derart gering, dass es sich nicht erst lohnt, sie zu gewinnen. Die Menge des gewonnenen Öls bestimmt den Preis. Deshalb sind manche Öle sehr teuer, weil die Ausbeute sehr gering ist, oder der Prozess der Gewinnung sehr aufwendig ist. Für ein Kilogramm Rosenöl benötigt man ca. 5000 kg Rosenblüten. Hier wird deutlich, warum es sich bei einem naturreinen Rosenöl um ein sehr teures Öl handelt. Manche Stoffe aus Pflanzen sind den Stoffen anderer Pflanzen sehr ähnlich, deshalb geht man dazu über, den gewünschten Stoff aus einer anderen Pflanze zu gewinnen und durch Mischung mit weiteren Komponenten ein ätherisches Öl zu erzeugen. Dieses Öl ist dann dem natürlichen zwar ziemlich gleich, aber eben in der Zusammensetzung der vielen hundert zusätzlichen Stoffen vom Original verschieden. Solche Öle bezeichnet man dann als naturidentisch. Die Grundöle als natürlich. Das natürliche Öl Menthol z.B. kann man aus Eukalyptusöl oder aber auch aus Pfefferminze gewinnen. Das natürliche Öl Borneol kann man aus verschiedenen Kampfersorten gewinnen usw. Es gibt aber auch Teile der Öle, deren Struktur so weit bekannt ist, dass man sie vollständig auf chemischen Wege gewinnen kann. Diese Öle gleichen dann ebenfalls dem natürlichen Öl, sind aber nicht aus der Pflanze sondern synthetisch hergestellt. Solche Öle sind ebenfalls naturidentisch und werden zum Erzeugen dieser Aromaöle verwendet. Je nach Inhaltsstoffe müssen natürliche/naturidentische Öle nach der EWG-Verordnung auch in kleinen Abfüllmengen mit bestimmten Gefahrenzeichen versehen werden, wenn bei innerlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung mit gesundheitlichen Schäden zu rechnen ist. Das bedeutet nicht, dass die Öle an sich krank machen, sondern gibt Hinweise darauf, welche Folgen eintreten können, wenn jemand die Öle falsch anwendet. Das betrifft in erster Linie unsere Kinder, die die Gefahr, die von den Ölen ausgehen kann, nicht abschätzen können. Es ist deshalb wichtig, dass die Öle so verwahrt werden, dass sie nicht in Kinderhände gelangen können!
Ätherische Mischungen Unter Ätherischen Mischungen verstehen wir ein Gemisch von 'naturreinen ätherischen Ölen' die durch einen Parfümeur oder erfahrenen Chemiker zu interessanten Duftkompositionen kreiert wurden oder von einer Zusammensetzung von bestimmten naturreinen ätherischen Ölen, die erfahrungsgemäß zusammenwirken und eine bestimmte Wirkung erzielen. So besteht zum Beispiel unser Produkt "Andalusische Nacht" aus einer Mischung von hervorragend zusammenpassenden Ölen, die dem Geruchssinn des Anwenders als "wohlriechend" vorkommen und deshalb zur direkten Beeinflussung des Wohnraumklimas oder zur Beeinflussung der Psyche in Stresssituationen besonders geeignet sind. Unser Produkt "Anti-Insekt" wiederum besteht im Gegensatz dazu mehr aus zweckdienlichen Ölen, welche von Insekten bekanterweise gemieden werden und bei denen der erzeugte Duft erst zweitrangig zu berücksichtigen war. In jedem Fall wurde bei den ätherischen Mischungen auf jegliche Beimengung von synthetischen Stoffen verzichtet. Was die Qualität der Öle angeht, so entsprechen Sie der Begriffsbestimmung der "naturreinen ätherischen Öle". In der Aromatherapie werden ätherische Mischungen lediglich für die Psyche Verwendung finden, weil die Zusammensetzung von Ölen für eine Bekämpfung oder Linderung von Leiden zu vielfältig sind, als dass man mit fertigen Mischungen alle Bereiche abdecken könnte. Stoffe, die eine bestimmte Oberflächenspannung aufweisen sind nach den gesetzlichen Vorschriften auch für kleine Verpackungseinheiten bis 250 ccm mit den Gefahrenzeichen für "reizend", "gesundheitsschädlich" oder "giftig" zu kennzeichnen. Dies betrifft die Dosierung der Öle, ob gesundheitliche Schäden möglich sind. Bei normalen Dosierungen sollten bei Durchschnitts-Anwendern keine Schäden zu erwarten sein. Nachdem aber jedes Öl ein gewisses allergenes Potential aufweisen kann, sollten Sie, besonders wenn Sie leicht allergisch reagieren, immer mit der geringst möglichen Dosierung arbeiten. Ätherische Mischungen gehören nicht in Kinderhände, weil Kinder nicht die Folgen von falscher Handhabung abschätzen können. Deshalb sind die Öle so zu verwahren, dass sie nicht in Kinderhände gelangen können. Bei versehentlicher innerlichen Einnahme in größeren Mengen oder Augenkontakt können Beeinträchtigungen der Gesundheit vorgerufen werden.
Parfümöle: Parfümöle bestehen meist aus synthetischen oder natürlichen geschmacks- und geruchsneutralen Trägerölen, welche die Duftstoffe einer bestimmten Pflanze als künstliche oder natürliche Stoffe in hochkonzentrierter Form beigegeben wurden. Parfümöle dienen deshalb allein den Duftanwendungen und haben in der Aromatherapie keine Bedeutung. Mit Parfümölen werden Parfüm hergestellt, indem man sie in alkoholischen Lösungen gibt, die beim Verdampfen die Duftstoffe mitreisen und so dem Riechorgan des Anwenders durch einen sehr komplizierten Prozess den Sinneseindruck eines bestimmten Geruchs vermittelt. Je nach Konzentration des Alkohols bezeichnet man diese Mischungen dann als Parfüm, Eau de Parfüm oder einfach als Eau de Toilette. Weiter dienen die Parfümöle der Erzeugung eines bestimmten Duftes in Wohnräumen bei Anwendung in der Duftlampe, Zerstäuber oder Diffuser. Man kann Parfümöle dem Wasser eines Zimmerbrunnens ebenso beigeben, wie die Verdunstung in den Verdampferbehältern eines Heizkörpers zu erzeugen. Die Anwendungen sind sehr vielseitig, entsprechen aber immer dem Zweck, einen bestimmten Duft zu erzeugen. Eine innerliche Anwendung in der Aromatherapie ist wegen der synthetischen Inhaltsstoffe undenkbar und führt in jedem Fall zu einer gesundheitlichen Schädigung. Die im Parfümöl enthaltenen Komponenten können ebenso wie die natürlichen Öle ein allergenes Potential aufweisen. Es muss vom Anwender ermittelt werden, ob die Duftstoffe für Ihn verträglich sind oder ob er ein wesentlich schwächeres Duftöl verwenden soll. Parfümöle weisen von der Oberflächenspannung her eine gewisse Spannung auf, wodurch sie unter die Kennzeichnungspflicht der EWG-Verordnung auch bei kleinen Abfüllmengen fallen und sind deshalb auf dem Etikett entsprechend gekennzeichnet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Öle von sich aus gesundheitsschädlich sind. Es ist eine Frage der Anwendung und der Dosierung, ob gesundheitliche Schäden möglich sind. Für andere Anwendungen als der Parfümierung oder Aromaerzeugung muss auf alle Fälle auf die naturreinen Öle verwiesen werden. Parfümöle haben eine hohe Konzentration an Duftstoffen, welche bei Berührung mit den Augen brennend wirken oder bei einigen Ölen auch bei Berührung mit der Haut Reizungen hervorgerufen werden können. Sie sind deshalb so zu verwahren, dass sie für Kinder insbesondere, unzugänglich sind.
Duftöle: Für Duftöle trifft die gleiche Beschreibung wie für Parfümöle zu. Auf einem neutralen, geschmacks- und geruchslosen Trägeröl werden die Duftstoffe aus natürlicher oder synthetischer Erzeugung aufgebracht. Die Konzentration ist wesentlich geringer als bei Parfümölen. Es handelt sich deshalb um das preiswerteste Öl aller im Angebot befindlichen Öle. Wenn sie nur zur Aromatisierung von Wohnraum oder anderen Parfümierungszwecken eingesetzt werden sollen, sind sie jedoch vollkommen ausreichend. Duftöle sind in der Zusammensetzung so konstruiert, dass sie nicht unter die Kennzeichnungspflicht der EWG-Verordnung fallen. Die Etiketten weisen deshalb keine Gefahrenzeichen für die menschliche Gesundheit auf. Trotzdem sei darauf hingewiesen, dass diese Öle ebenso der Gesundheit schaden können, wenn sie falsch angewendet, innerlich eingenommen oder pur auf der Haut angewendet werden. Ebenso dürfen die Duftstoffe nicht in die Augen gebracht werden. Die Duftöle sind deshalb so zu verwahren, dass sie nicht in Kinderhände gelangen können. Eine Anwendung von Duftölen in der Aromatherapie ist wegen der großen Anteile an synthetischen Stoffen undenkbar. Nachdem es sich bei den Duftstoffen meistens um Ersatzstoffe handelt, die die gleiche Sinneswahrnehmung wie das natürliche Öl bewirken, sind sie für Anwendungen in der Naturheilkunde wirkungslos. Zurück zum Seitenanfang
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